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Die Burg Befort

Das Renaissanceschloss hat seit seiner Erbauung glücklicherweise nie Schaden erlitten und ist, außer einigen in den Jahrhunderten erfolgten An- und Umbauten, seit über 360 Jahren im Wesentlichen unverändert gebieben.
Das Renaissanceschloss Befort ist das Werk eines bedeutenden Luxemburgers, Jean Baron de Beck. Dem 1588 in Luxemburg-Grund geborenen Jean Beck, Sohn eines aus Saarburg in Lothringen stammenden reitenden Boten des Luxemburger Provinzialrats, war aus bescheidenen Verhältnissen über eine Militärkarriere ein phantastischer Aufstieg gelungen.

 

Heute befinden sich die imposant-möblierten Räumlichkeiten, sowie die Schlossgärten, Stallungen und die Brennerei im gleichen Zustand wie zur der Zeit als noch dessen letzten Besitzer das Schloss bewohnten.
Das Mittelalterschloss entstand in drei verschiedenen Bauperioden zwischen 1150 und 1650. Walter von Wiltz war der erste Herr von Befort.
In den verschiedenen Jahrhunderten wechselte die Burg mehrmals den Besitzer. Ab der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts blieb sie unbewohnt und wurde von den Bewohnern des Umlandes als Steinbruch genutzt.
Im Jahre 1928 ließ der neue Eigentümer der Burganlage, Edmond Linckels, die seit 300 Jahren vernachlässigte und unbewohnte Burgruine räumen und befreite sie von der Vegetation. Nach Großen Instandsetzungsarbeiten wurde die Ruine im Jahre 1932 der Öffentlichkeit zugänglich gemacht.
Seit 1988 steht der Besitz unter Denkmalschutz.